Presse

FAQ

Über uns

Leitmotiv

Jeder Mensch ist uns wichtig – bis zum Ende seines Lebens. Wir möchten dazu beitragen, dass er bis zuletzt in Würde und möglichst schmerz- und beschwerdefrei leben und in Frieden sterben kann.

Haltung

Unser Denken und Handeln orientiert sich an ethischen Wertvorstellungen. Wir bejahen das Leben und lehnen aktive Sterbehilfe ab.

Vorstand

Andrea Georgi-Laumert

“Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben Befragte, der dem Leben zu antworten, das Leben zu verantworten hat.” (Viktor Frankl)

Ulrike Jürgens

 “Sterben und Tod gehören zum Leben. Es ist mir wichtig, sie wieder mehr ins alltägliche Leben zu integrieren – individuell und gesellschaftlich.”

Werner Schilli

“Am Ende muss alles Tun beim Menschen ankommen. Daher lege ich Wert darauf, dass mein Wirken positive Ergebnisse für Begleitete, Gäste, Zugehörige und Mitarbeitende hat.”

“Ich schätze die Arbeit des Hospizvereins, weil das Team des Hospizvereins den Menschen auf ihrem allerletzten Weg mit Herz und Empathie zur Seite steht und den hinterbliebenen Angehörigen Kraft und Mut für das Leben gibt.”
Ivica Lukanic (Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel)

Hospiz stellt ein umfassendes, ganzheitliches Unterstützungskonzept für sterbende Menschen
und ihre Zugehörigen dar.

Der Hospizverein Wolfenbüttel hat mit dem Umbau des ehemaligen Gutshauses von 2021 bis 2024 in Wendessen und der Gründung der gGmbH Hospiz im Gutspark sein vielfältiges ambulantes Angebot um eine stationäre Einrichtung erweitert.

Mit der Haltung, dem Menschen in seiner Ganzheitlichkeit zu begegnen,  und dem Respekt vor seiner Einzigartigkeit gestalten wir in einem multiprofessionellen Team eine Atmosphäre der Achtsamkeit und Wertschätzung.

Würdig leben bis zum letzten Augenblick.

Leitungsteam

Florian Cacalowski, Geschäftsführer

„Wenn du ein Schiff bauen willst, beginne nicht damit, Holz zusammenzusuchen, Bretter zu schneiden und die Arbeit zu verteilen, sondern erwecke in den Herzen der Menschen die Sehnsucht nach dem großen und schönen Meer.“ – Antoine de Saint-Exupéry

Anja Wagner-Brandt, Pflegedienstleitung

„Zusammen können wir Großartiges bewirken.“

Marcus Steinweg, Stellvertretende Pflegedienstleitung

„Der einfachste Weg, ein Lächeln zu erhalten, ist, eins zu verschenken.“

Petra Scholz-Marxen, Sozialdienstleitung

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“ – Guy de Maupassant

Corina Bornecke, Hauswirtschaftsleitung

„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“
Teresa von Avila

“Ich möchte ein Teil des “Hospiz im Gutspark” werden. Ich bin mir sicher: Hier ist ein Platz für mich. Im Hospiz schätze ich die Ruhe und Gelassenheit, die Atmosphäre liebevoller Zuwendung, von Leben in Geborgenheit. Für jeden einzelnen Menschen da sein – das möchte ich und das kann ich.
Mileva, Sterbebegleiterin

UNSERE GESCHICHTE

2006

13 engagierte Bürgerinnen und Bürger gründen den Hospizverein Wolfenbüttel:
Sigrid Ahlbrecht, Dagmar Ammon, Manfred Ammon, Ingrid Bastian, Andrea Georgi-Laumert, Professor Christoph Helm, Achim Kröger, Jörg Liedtke, Rita Peißker von Ameln, Bärbel Reichenpfader, Dr. Werner Sprotte, Volkmar Schmuck und Initiatorin Dörthe Weddige-Degenhard.
Noch im selben Jahr Anerkennung der Gemeinnützigkeit und Eintrag ins Vereinsregister.

2008

Die Teilnehmerinnen des ersten Vorbereitungskurses für Hospizhelfer werden zertifiziert. Die hospizliche Begleitung von Menschen am Lebensende beginnt in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel.

Durch die Unterstützung des Landkreises erhält der Verein ein erstes kleines Büro am Harztorwall.

2010

Die ersten Trauergespräche werden angeboten.

2011

Der Verein engagiert sich beim “Runden Tisch Hospizarbeit und Palliativversorgung Wolfenbüttel”.

2012

Als weiteres Angebot für Trauernde kommt “Trauer in Bewegung” hinzu.

2013

Das erste “Trauercafé” findet statt.

Die erste hauptamtliche Koordinatorin wird eingestellt. Das ist eine der Voraussetzungen für die Abrechnung nach § 39a SGB V.

2014

Der Verein bietet Informationen zur Patientenverfügung an.

Auf dem Kirchencampus, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1a, bezieht der Verein zunächst einen Raum, drei Jahre später bis 2024 ein größeres Büro.

2017

Ehrenamtliche des Vereins begleiten regelmäßig Unbedachte auf ihrem letzten Weg.

2019

Die Website www.hospizverein-wf.de wird aktualisiert.

Der Vorstand setzt sich - ausgelöst durch die Option einer umfangreichen finanziellen Unterstützung - mit der Vision eines stationären Hospizes auseinander.

Die Stadt Wolfenbüttel stellt in Aussicht, dem Verein das leerstehende Gutshaus in Wendessen im Erbbaurecht zu überlassen.

2020

Der Rat der Stadt stimmt dem Erbbaurechtsvertrag zu.

Die Mitgliederversammlung beschließt eine Ergänzung der Satzung: Umbau und Ausstattung des Erbbaugrundstückes und der mit dem Erbbaurecht verbundenen Gebäude zu einem HospizZentrum.

Die Schlüsselübergabe erfolgt im September.

Der wachsenden Bedeutung der Trauerbegleitung kommt der Vorstand mit der Einstellung einer Koordinatorin für Trauerarbeit nach.

2021

Gründungs- und Vorstandsmitglied Dagmar Ammon wird mit dem niedersächsischen Verdienstorden am Bande ausgezeichnet.

Ehrenamtliche des Vereins nehmen an einer Schulung für das Projekt “Hospiz macht Schule” teil.

Nach der notwendigen Zertifizierung beginnen die ersten Letzte-Hilfe-Kurse.

Dem Bauantrag für den Umbau des ehemaligen Gutshauses in Wendessen zu einem HospizZentrum wird im Oktober stattgegeben.

2022

Im Januar wird das kleine Gebäude am Südflügel abgerissen. Hier soll ein Turm mit einem zweiten Treppenhaus und einem Bettenaufzug entstehen.

Den verstorbenen Ehrenamtlichen des Vereins wird auf der Streuobstwiese in Wittmar ein Baum des Gedenkens gewidmet. Wenige Monate später bekommt die ehemalige Koordinatorin Angelika Herzog einen Gedenkbaum.

2023

Im Juli wird Richtfest gefeiert.

Der Vorstand gründet für den zukünftigen Betrieb eines Hospizes die “Hospiz im Gutspark gGmbH”.

Im November nimmt Florian Cacalowski als Geschäftsführer des Vereins und der gGmbH seine Tätigkeit auf.

Mit Andreas Meißler wird das 500. Mitglied begrüßt.

2024

Nachdem die Leitungen für Pflegedienst, Sozialdienst und Hauswirtschaft bereits ab April bzw. Mai an Bord sind, beginnt im Juni das gesamte Team mit den letzten Vorbereitungen für den Einzug der Gäste.

Mitte Juni wird das Hospizzentrum feierlich eröffnet.

Im Juli kommen die ersten Gäste in das “Hospiz im Gutspark”.

Netzwerk / Partner

Um schwerstkranke und sterbende Menschen umfassend betreuen zu können, bedarf es der Zusammenarbeit von Menschen verschiedener Einrichtungen.

Wir arbeiten zusammen mit:

dem Krankenhaus Marienstift in Braunschweig

dem Städtischen Klinikum Braunschweig

Palliativärztinnen und -ärzten

Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten in Stadt und Landkreis

den Palliativnetzwerken der Region

den Pflegeschulen der Region

 

Wir organisieren den Runden Tisch Hospizarbeit und Palliativversorgung Wolfenbüttel. Denn entscheidend für eine gute Zusammenarbeit ist die optimale Abstimmung aller Beteiligten.

Hauptamtliche – Hospizverein Wolfenbüttel

Florian Cacalowski
Geschäftsführer
Tatiana Döring
Koordinatorin
Christiane Grothe
Koordinatorin
Regina Montag
Verwaltung
Heike Philipps
Verwaltung
Beate Röver
Koordinatorin

Kooptierter Vorstand

Thomas Fehst
fehst@hospizzentrum-wf.de
Anne-Rose Haarmann
haarmann@hospizzentrum-wf.de
Mechthild Ludwig-Mayer
ludwig-mayer@hospizzentrum-wf.de
Heidemarie Wypich
wypich@hospizzentrum-wf.de

Ehrenamtliche – Hospizverein Wolfenbüttel

Dagmar Ammon
Sterbebegleitung, Kinderbegleitung, Trauerbegleitung
Karoline Arnold
Sterbebegleitung
Juliane Bauer
Sterbebegleitung
Marianne Berkefeld
Sterbebegleitung
Edelgard Blume
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Ursula Bolle
Sterbebegleitung
Regina Bunke
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Gundula Coenders
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Lone Dueholm-Jeschke
Sterbebegleitung, Kinderbegleitung
Sabine Ecklebe-Ismail
Sterbebegleitung
Tanja Ehlers
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Anke Finke
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Mileva Gerlach
Sterbebegleitung
Michaela Grüttner
Sterbebegleitung
Sabina Habla
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Anne-Rose Haarmann
Sterbebegleitung
Christiane Häusler
Sterbebegleitung
Helga Hoffmann
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Ilona Hoffmann
Sterbebegleitung
Ulrike Jürgens
Vorstand, Sterbebegleitung
Veronika Kaschwig
Sterbebegleitung
Petra Koch
Sterbebegleitung, Kinderbegleitung
Britta Kolbow
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Birgit Lange
Sterbebegleitung
Kristin Lange
Sterbebegleitung
Martina Liebig
Sterbebegleitung
Petra Martin
Sterbebegleitung
Meike Metzing-Sixt
Sterbebegleitung, Kinderbegleitung, Trauerbegleitung
Thomas Meyer
Sterbebegleitung
Regine Nickel
Sterbebegleitung, Kinderbegleitung, Trauerbegleitung
Elke Obermann
Sterbebegleitung
Andrea Reszkowski
Sterbebegleitung
Eva-Maria Ruppert
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Kerstin Schirmann
Sterbebegleitung
Beate Schlosser
Sterbebegleitung
Sibylle Schumacher
Sterbebegleitung, Kinderbegleitung
Hannelore Seidel
Sterbebegleitung
Annette Stegemann
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Käthe Stempin
Trauerbegleitung
Marga Strömsdörfer
Trauerbegleitung
Elke Thomas
Sterbebegleitung
Kirsten Tränker
Sterbebegleitung
Petra Weigel
Sterbebegleitung
Veronika Wille-Überschär
Sterbebegleitung
Renate Winke
Sterbebegleitung
Kathleen Winkler
Sterbebegleitung
Heidemarie Wypich
Sterbebegleitung, Trauerbegleitung
Jutta Zeikau
Sterbebegleitung

Patientenverfügung

Dagmar Ammon
Manfred Ammon
Edelgard Blume
Ulrike Jürgens
Andrea Georgi-Laumert
Jörg Liedtke

Hauptamtliche – Hospiz im Gutspark

Nina Aust
Pflegeteam
Heike Bonjanowski-Bederke
Pflegeteam
Claudia Falke-Hardenbusch
Pflegeteam
Irina Grass
Hauswirtschaft
Tobias Hirsch
Pflegeteam
Samantha Kawka
Pflegeteam
Madita Kay
Pflegeteam
Doreen Liesche
Pflegeteam
Claudia Meinekat
Hauswirtschaft
Sina Mitschke
Pflegeteam
Dajana Preiss
Pflegeteam
Ilona Reupke
Hauswirtschaft
Lena-Marie Richi
Pflegeteam
Michael Ritsch
Haustechnik
Birgit Schlepp
Pflegeteam
Carmen Strömsdörfer
Teamleitung Verwaltung

Service

Spenden

Jede Spende ist uns wichtig

Hospizarbeit beruht auf bürgerschaftlichem Engagement. Nur für einen Teil unserer Leistungen gibt es öffentliche Zuschüsse. So müssen die Angebote zur Trauerbegleitung ausschließlich aus Spenden finanziert werden. Und die Betriebskosten des Hospizes werden nur zu maximal 95 % von den Kranken- und Pflegekassen refinanziert.

Unsere Spendenkonten

Hospizverein Wolfenbüttel

IBAN: DE 16 2505 0000 0151 8233 33 

BIC: NOLADE2HXXX 

Braunschweigische Landessparkasse

Hospiz im Gutspark

IBAN: DE57 2505 0000 0202 0984 71

BIC: NOLADE2HXXX

Braunschweigische Landessparkasse

MITGLIED WERDEN

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit durch eine Mitgliedschaft in unserem Verein unterstützen.

Wie kann ich Mitglied werden?

Bitte füllen Sie die Beitrittserklärung vollständig aus und schicken sie uns mit Ihrer Unterschrift an:

info@hospizzentrum-wf.de oder postalisch an

HospizZentrum Wolfenbüttel
Am Gute 2
38300 Wolfenbüttel

Beachten Sie auch unsere Satzung.

Alle natürlichen (volljährigen) und juristischen Personen sowie Institutionen.

Der Beitrag ist frei wählbar: mindestens 40,- € im Jahr für eine Einzelmitgliedschaft, 60 € im Jahr für Partner, 100 € für Firmen und Institutionen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen und unsere Antworten

Ambulanter Bereich

Was heißt „Ambulanter Hospizdienst“?

Der erkrankte und sterbende Mensch wird in seiner vertrauten Umgebung begleitet. Das kann zu Hause sein oder in einer Senioreneinrichtung, aber auch während eines Krankenhausaufenthaltes.

Wer kann die Leistungen des ambulanten Hospizdienstes in Anspruch nehmen?

Jeder, der von einer lebensverkürzenden Erkrankung betroffen ist, sollte möglichst bald nach der Diagnose Kontakt mit uns aufnehmen. Der Kontakt kann auch über Zugehörige, das Krankenhaus oder Pflegeheim hergestellt werden. Unser Angebot ist unabhängig von Nationalität, Religion, Weltanschauung oder Art der Erkrankung.

Sie erreichen uns unter:

Kontakt aufnehmen

Wie viel kostet die ambulante Begleitung durch den Hospizverein?

Die Leistungen sind kostenfrei.

Wie finanziert sich die ambulante Hospizarbeit?

Die Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter sind ehrenamtlich tätig. Eine Förderung der ambulanten Hospizarbeit durch die Krankenkassen ist nach § 39a Sozialgesetzbuch V geregelt. Darüber hinaus sind wir auf Spenden angewiesen.

Jetzt spenden

Wie verläuft der erste Kontakt?

Unsere hauptamtlichen Koordinatorinnen nehmen sich Zeit für ein ausführliches Kennenlern-Gespräch. Auf Wunsch gerne bei Ihnen vor Ort. Dabei besprechen sie gemeinsam Bedarf und Möglichkeiten für eine Begleitung. Auf dieser Grundlage organisieren die Koordinatorinnen eine Hospizbegleitung. Falls erforderlich, informieren sie über die Möglichkeit einer palliativen Versorgung und das zugehörige Netzwerk. Bei besonderer Belastung, in Konfliktsituationen und in sozialrechtlichen Fragen geben sie unterstützende Hinweise.

Wie oft kommt die Begleiterin oder der Begleiter?

Das ist eine Frage der individuellen Absprache; in der Regel ein- bis zweimal in der Woche.

Wie gestaltet sich ein Besuch durch die Begleitung?

Das ergibt sich aus den individuellen Wünschen des zu begleitenden Menschen und seiner Zugehörigen. Wir sind offen für die Sorgen und Nöte der Beteiligten. Wir gehen auf vorhandene Ressourcen ein, erfüllen letzte Wünsche und entlasten die Zugehörigen durch unsere zuverlässige Präsenz.

Wann endet eine Begleitung?

Wann es gewünscht ist. In der Regel begleiten wir bis zum Ende der Sterbephase. Auf Wunsch stehen wir auch in der Zeit danach zur Verfügung (unterstützen bei den Formalitäten, bei der Organisation der Trauerfeier…). Auch in diesem Punkt richten wir uns nach den Bedürfnissen des kranken Menschen und seiner Zugehörigen. Wenn sich die Situation verändert, ziehen wir uns in Absprache auch einmal zurück oder beenden die Begleitung.

Auch telefonische Begleitungen sind jederzeit möglich.

Wie werden die Hospizbegleiterinnen und -begleiter auf ihre Aufgabe vorbereitet?

Nach einem Auswahlverfahren werden lebenserfahrene, engagierte Menschen, die an dieser Aufgabe interessiert sind, in einen Vorbereitungskurs aufgenommen. Für die Kinderhospizarbeit und die Trauerbegleitung gibt es ergänzend intensive, sorgfältige Vorbereitungen. In den Kursen geht es vor allem um Selbstreflexion, Biografiearbeit, verbale und nonverbale Kommunikation, Gesprächsführung. Regelmäßige Fortbildungen und Supervision unterstützen die Hospizbegleiterinnen und -begleiter bei ihrer Tätigkeit. Selbstverständlich unterliegen sie der Schweigepflicht.

Stationärer Bereich

Welches sind die Voraussetzungen für die Aufnahme in ein stationäres Hospiz?

Manchmal werden am Lebensende die Symptome wie Schmerzen oder Atemnot so groß, dass es einer stationären Betreuung in einem Hospiz bedarf.

Voraussetzung für die Aufnahme in ein stationäres Hospiz ist der Wunsch des betroffenen Menschen selbst. Zusätzlich bedarf es einer ärztlichen Bescheinigung zur Feststellung der Notwendigkeit vollstationärer Hospizversorgung (Notwendigkeitsbescheinigung). Sie wird vom behandelnden Arzt / der behandelnden Ärztin ausgestellt.

Die Aufnahme erfolgt bei einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung, die einer palliativ-pflegerischen und palliativ-medizinischen Versorgung und keiner Krankenhausbehandlung bedarf und die eine verbleibende Lebenszeit von Tagen, Wochen oder wenigen Monaten erwarten lässt.

Notwendigkeitsbescheinigung

Wichtige Informationen für einen Aufenthalt im Hospiz

Das Hospiz im Gutspark bietet Platz für 10 Gäste, die in Einzelzimmern versorgt werden.

Mit einem ganzheitlichen Ansatz steht Ihnen ein qualifiziertes Team bestehend aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen zur Seite.

Die Besuchszeit hat keine zeitliche Einschränkung. Ein Übernachten im Zimmer ist möglich. Ein separates Besucher-Appartement steht, nach Rücksprache, zur Verfügung.

Weitere Informationen zu unserem stationären Angebot finden Sie hier.

Gibt es eine Begrenzung für die Besuchszeit im Hospiz?

Die Besuchszeit hat keine zeitliche Einschränkung. Ein Übernachten im Zimmer ist möglich. Ein separates Besucher-Appartement steht, nach Rücksprache, zur Verfügung.

Darf ich persönliche Einrichtungsgegenstände mitbringen?

Kleinmöbel und Bilder zur individuellen Einrichtung des eigenen Zimmers können nach Absprache mitgebracht werden.

Darf ich Haustiere mitbringen?

Der Besuch von Haustieren ist möglich. Sollen diese mit ins Hospiz einziehen, bedarf es einer Absprache.

Wer trägt die Kosten für den Hospizaufenthalt?

Ihr Hospizaufenthalt wird bei Bewilligung der beantragten ärztlichen Bescheinigung zur stationären Hospizaufnahme von ihrer Kranken- und Pflegeversicherung zu 95% finanziert. Die restlichen 5% werden durch Spenden getragen.     

Für unsere Gäste fallen keine Kosten an.

Wie lange kann man im Hospiz bleiben?

Es gibt keine Zeitbegrenzung. Der Aufenthalt bedarf einer hohen krankheitsbedingten Symptomlast, die eine 24h palliative Versorgung begründet. Jedoch wird bei Verbesserung und Stabilität der Gesamtsituation eine Entlassung gemeinsam geplant.

Allgemein

Ambulantes oder stationäres Hospiz – wie entscheide ich, was richtig für mich ist?

Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne – selbstverständlich völlig kostenlos. 
In einem Telefonat oder im persönlichen Gespräch.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin unter der Telefonnummer: 05331 71067-0

Was bedeutet „Hospiz“?

Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Herberge“. Im Mittelalter boten Hospize Reisenden und Pilgern Gastfreundschaft, Kranken und Hilfsbedürftigen Fürsorge. Heute steht „Hospiz“ für eine Haltung gegenüber schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Zugehörigen. Es gibt stationäre Hospize und ambulante Hospizdienste.

Wie viel kosten die Angebote des Hospizvereins?

Unsere Angebote sind kostenfrei und werden unter anderem durch Spenden finanziert.

Wo bieten Sie Ihre Hilfe an?

Für unser ambulantes Angebot sind wir in der Stadt und in allen Gemeinden des Landkreises Wolfenbüttel unterwegs. Unser stationäres Angebot ist im “Hospiz im Gutspark” in Wolfenbüttel-Wendessen, Am Gute 2, 38300 Wolfenbüttel.

Was bedeutet „Palliativmedizin“ oder „Palliativpflege“?

Wenn ein Mensch nicht mehr auf eine Behandlung anspricht, die auf Heilung ausgerichtet ist, ändert sich das Therapieziel: Die Behandlung von Schmerzen, Atemnot und anderen Symptomen steht im Vordergrund. Palliativmedizin und Palliativpflege wollen körperliches und seelisches Leid lindern und so die Lebensqualität des schwerstkranken Menschen erhalten und möglichst verbessern.

Welche Rolle spielt die Hospizbegleitung in der Palliativversorgung?

Die Palliativversorgung umfasst medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Aspekte. Der Schwerpunkt der Hospizarbeit liegt auf der psychosozialen Begleitung des Menschen: Die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter schenken Zeit und geben emotionalen Beistand. Sie unterstützen bei der Auseinandersetzung mit dem Krankheitsverlauf und dem bevorstehenden Tod. In Wolfenbüttel arbeiten der ambulante Hospizdienst und das Hospiz, Ärzte, Pflegefachkräfte und Seelsorger eng zusammen.

Was heißt „AAPV“ und „SAPV“?

Die „Allgemeine ambulante Palliativversorgung“ (AAPV) und die „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) haben die Aufgabe, die Lebensqualität der erkrankten Menschen in ihrer vertrauten Umgebung möglichst lange zu erhalten. Dahinter stehen Teams aus Ärzten und Pflegefachkräften. Die „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ ist jederzeit (24 Stunden täglich, 7 Tage in der Woche) erreichbar. Sie wird dann tätig, wenn die Situation fachlich und zeitlich die Möglichkeiten der „Allgemeinen ambulanten Palliativversorgung“ übersteigt.

Gibt es ein Angebot für Trauernde?

Ja, wir haben ein umfassendes Trauerangebot. Alle Informationen finden Sie hier.

Kontakt

Wir sind montags bis freitags für Sie erreichbar.

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